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PARODONTALBEHANDLUNG Unterhaching

OFFENE PARODONTALBEHANDLUNG

Führt eine geschlossene, nicht-chirurgische Parodontalbehandlung nicht zum gewünschten Erfolg, d.h. kommt es nicht zur Taschenreduktion < 3mm, ist es ratsam, eine offene, chirurgische Behandlung anzuschließen. Das Zahnfleisch wird vorsichtig angehoben und die Wurzeloberflächen sowie knöcherne Unregelmäßigkeiten unter Sicht geglättet. Bei schmalen vertikalen Knocheneinbrüchen an einzelnen Zähnen können regenerative Verfahren zum Einsatz kommen. Diese werden mit Hilfe von Schmelzmatrixproteinen (z.B. Emdogain®) durchgeführt. Ziel ist es, eine Neubildung des Zahnhalteapparates zu erzielen. Diese Behandlungsmethode initiiert somit eine Neubildung von Wurzelzement, parodontalem Ligament und Knochen.
Des Weiteren können mit Hilfe mikrobiologischer Tests aggressive parodontale Keime erkannt und mit Antibiotika behandelt werden.

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geschlossene Parodontalbehandlung

Parodontose (besser: Parodontitis) ist eine bakterielle Erkrankung des Knochens mit der Folge einer bleibenden Schädigung des Zahnhalteapparates. Häufig bleibt sie lange Zeit symptomlos und somit unerkannt. Schleichend kommt es jedoch zum Knochenabbau mit Zahnlockerung bis hin zum Zahnverlust. Ein messbares Zeichen des Knochenrückgangs sind vertiefte Zahnfleischtaschen ( > 3mm). Ist eine Parodontalerkrankung diagnostiziert worden, wird sie in der Regel zunächst durch eine geschlossene, d.h. nicht-chirurgische Behandlung therapiert. Die mineralisierten weichen Plaquebeläge (Konkremente), die Hauptursache der Parodontitis sind, werden zunächst durch eine professionelle Zahnreinigung entfernt. In einer weiteren Sitzung werden unter lokaler Betäubung die Zahnfleischtaschen erneut gereinigt sowie die Wurzeloberflächen geglättet. Können nach ca. 3 Monaten keine vertieften Taschen mehr festgestellt werden, kann auf eine offene, chirurgische Parodontalbehandlung verzichtet werden. Regelmäßige Kontrollen alle 3-6 Monate sind jedoch unerlässlich.
Durch richtige Mundhygiene sowie eine professionelle Zahnreinigung zweimal jährlich kann das Risiko für die Entstehung einer Parodontalerkrankung minimiert werden.

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